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Bondica raus – Lowhyder rein!

Nachdem Al Bondicas diesjährige Teilnahme am traditionellen Brucker Gammelfleisch-Wettessen mit einem bemerkenswerten zweiten Platz sowie einer mit zahlreichen Komplikationen verbundenen Dickdarmtransplantation endete, tritt der allseits beliebte BULLIG-Schlagzeuger auf dringendes Anraten seines Hausarztes (der allerdings zugeben mußte, daß der Verzehr vierer steinalter Schnitzel, 22 total vergammelter Hotdogs sowie eines halben vermutlich bereits als volljährig geltenden Spanferkels eine mehr als beeindruckende Leistung darstellt) eine mindestens vierjährige Zwangspause an.

Bondicas Nachfolger steht mittlerweile bereits fest: T. Lowhyder, ein blutjunges Talent direkt vom Konservatorium in Oslo, übernimmt die verantwortungsvolle Aufgabe, den legendären Drummer zu ersetzen eine Entscheidung, die Szenefachleuten enormen Respekt abnötigt, vor allem angesichts der Tatsache, daß Lowhyder eigentlich gelernter Violinist ist.

Slick Prolidol bleibt weiterhin ungeschlagener Brucker Gammelfleisch-Champion…

OUT: Al Bondica, mit leichten Scharfsichtproblemen nach dem Verzehr seines eigenen Körpergewichts in Gammelfleisch

IN: T. Lowhyder, das neue Gesicht bei BULLIG

Auch BULLIG-Chefmanager Rex Retardo meint:
Jede Band braucht gelegentlich frisches Blut!“

Barbarei in R(h)einkultur.

Ein spitzenmäßiger Gig (sagen J., C. und J.) mit zwei tollen Bands (sagen Sacrifight und State Nothing), extremer Lautstärke in nicht ganz optimalem Sound (sagen alle, die dabei waren) sowie sämtlichen Extras wie vermutlich an Tankstellen vergessener persönlicher Habe (sagt T. T. Tray), einem unverantwortlichen und oberpeinlichen Dummsuff (sagt Chefmanager Rex Retardo) sowie hübschen Girls, die das Bewußtsein verloren, was wohl nicht an Slick Prolidols umwerfendem Charme lag, sondern eher an BULLIGs umwerfendem Schweißgeruch (sagt unsere persönliche Erfahrung).

Die Band selbst sagt rückblickend folgendes über das Konzert:

Slick Prolidol: Eine spaßige Aktion, die sich trotz aller damit verbundenen Mühen absolut gelohnt hat. Danke an die Jungs von SACRIFIGHT für die Einladung wir werden uns gebührend revanchieren, wenn ihr im Winter nach Nürnberg kommt.

Tingel Tangel Tray: Ich kann mich nicht mehr an alles erinnern, und bei einigen Ereignissen wünschte ich, ich hätte sie vergessen. Aber insgesamt betrachtet war das echt geil. Glaube ich zumindest.

Al Bondica: Ich hab keine Ahnung, was da los war. Irgendwie saß ich am Samstag nachmittag mit den Jungs im Auto und habe gemütlich ein Bier getrunken, und dann bin ich irgendwann Sonntag nachmittag in Köln in irgendeinem Bürogebäude aufgewacht, mit schrecklichem Muskelkater und Kopfschmerzen. Slick hat gesagt, alles sei in Ordnung und ich solle mir keine Sorgen machen.

Mr. T. Philister: Duisburg? Es gibt echt ne Stadt, die Duisburg heißt? Und wo soll das bitte sein?

Vielen Dank, Duisburg bis zum nächsten Mal!


(sagt BULLIG, eine Band, die sich bekanntlich überall dort, wo sie gespielt hat, annähernd derselben Beliebtheit erfreut wie eine Heuschreckenplage oder eine pilzige Hautkrankheit)

Stimmungsmusik zur Bergkirchweih!

Am 2.6.07, also am zweiten Bergkirchweihwochenende, spielt die bekannte Erlanger Stimmungs- und Tanzkapelle BULLIG in der Erlanger Gastwirtschaft mit Musikalienhandel „Music Point“ zum Tanz auf.
Der beliebte Schunkelmix aus eigenen Kompositionen wird anläßlich der Bergkirchweih mit Stimmungshits von Bands wie Social Distortion und Motörhead aufgelockert!
Oans, zwoa, Gsuffa!

Außerdem findet am 11.08.2007 irgendwo im Ruhrpott ein Konzert statt – der Ort steht sogar auch schon fest, muß aber noch geheim gehalten werden, bis das Hirnsausen des Verantwortlichen den Namen wieder freigibt.

BULLIG ist zurück!

40 000 Fans feiern grandioses Comeback der Monsters of Bruck

Ein Wermutstropfen: Leider waren nicht alle vierzigtausend auch wirklich anwesend, aber zumindest hatten die wichtigsten Lobbys und Interessenverbände (Bundesprüfstelle für Jugendgefährdende Schriften, Verfassungsschutz, Staatsanwaltschaft und Fleischerinnung) offizielle Vertreter nach Erlangen geschickt, um dort livehaftig Zeuge der lazarusartigen Auferstehung der erstaunlichsten jemals aus den Überlebenden einer Hodenkrebsselbsthilfegruppe geformten Rockband zu werden. Unter frenetischen Mitleidsbekundungen sowie einigen lautstark geäußerten Drohungen der zahlreich erschienenen Anwälte absolvierten die Vier Wichser auf dem Weg zur Hölle an zwei aufeinanderfolgenden Abenden ihr bewährtes Programm aus musikalischem Größenwahn und schweißtreibenden Texten, gewürzt mit einigen wohlplatzierten Beleidigungen.

Samstag, 20.01. MusicPoint: Unzählbare Menschenmassen (O-Ton Slick Prolidol, der in Mathe noch nie ein Ass war und bekanntlich seine Kindheit größtenteils in einem Schuhkarton verbrachte) feiern die Rückkehr ihrer Lieblingsband und treffen sich hierzu aus unerfindlichen Gründen auf einem BULLIG-Konzert. Trotzdem hatten alle Beteiligten ihren Spaß, abgesehen vielleicht von dem Typen, der anschließend sauber machen mußte und in Ausübung seiner Pflicht an Erbrochenem erstickte.

Sonntag, 21.01. Strohalm: Tausende von ekstasebedingten konvulsivischen Krämpfen geschüttelte militante BULLIG-Fanatiker (O-Ton T. Philister, dessen leichter Hang zu dezenten Übertreibungen häufig rechtliche Konsequenzen nach sich zieht) bejubeln die neue Rhythmusgruppe. Tingel Tangel Tray und Al Bondica lassen die wiedererstandene Band wie verwandelt (allerdings in kafkaeskem Sinne zu verstehen) aufspielen und haben sich ihr Wochenende redlich verdient leider ist es aber zu diesem Zeitpunkt praktisch schon vorbei.

Abschließend an dieser Stelle vielen herzlichen Dank an alle Augenzeugen jener bedauerlichen Vorfälle (O-Ton beider Veranstalter sowie der örtlichen Polizei-Einsatzleitung) Ihr seid die Besten. Oder zumindest ziemlich hart im Nehmen.
Und Ihr wißt ja: Wenn Euch dieses Wochenende nur halb so viel Spaß gemacht hat wie uns, dann hatten wir doppelt so viel Spaß wie Ihr. Ha, ha.

Bilder mit freundlicher Genehmigung von Andrea und Carsten

Bullig im Umbruch!

Batz Torpedo und Mitgründer Kptn. Durst haben sich nach Rom aufgemacht, um einen Regensburger Sektenführer aus dem Amt zu drängen. Sie haben Bullig mittlerweile verlassen, da sie die gestellte Aufgabe 66 Stunden pro Minute in Anspruch nimmt.
Die Nachfolger bei Bullig stehen aber mittlerweile bereit und müssen nur noch aufgeblasen werden.

Slick Prolidol und Tim Philister haben sich erstmal entschlossen, den abgebildeten Proberaum aufzuräumen, die Masterbänder der neuen CD müssen sich hier irgendwo befinden!

Unterdessen gibts Bullig auch bei MySpace, unter der nie erwarteten, innovativ ausgestalteten URL: myspace.com/bullig!